Habermair’s – Erfahrungsberichte

Leinöl

Leinöl von Mag. pharm. Irene HAFENEDER

Leinöl stellt eines der wertvollsten pflanzlichen Öle dar, weil es einen hohen Anteil an gesundheitsfördernden Omega-3 Fettsäuren (rund 55 %!) enthält.

Die Ernährung der Europäer ist durch eine zu hohe Aufnahme an tierischen Fetten, Omega-6- und Transfettsäuren gekennzeichnet. Hingegen ist die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zu niedrig. Dies wird mit zahlreichen Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Asthma, Arteriosklerose, Rheuma, Psoriasis, und Krebs in Zusammenhang gebracht.

Aus diesem Grund empfiehlt die Deutsch-Österreichisch-Schweizerische Gesellschaft für Ernährung die tägliche Zufuhr von 0,3 – 1 g Omega-3-Fettsäuren (Ω-3). Dies kann unter anderem mit dem Verzehr von Kaltwasserfischen oder Leinöl erreicht werden. Fisch enthält zwar die wertvolleren Ω-3-Fettsäuren (Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure), diese sind aber relativ niedrig konzentiert (2 – 4 %), daneben ist Fisch häufig mit Schwermetallen belastet.

Leinöl hingegen wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und enthält als Omega-3 Lieferant die sogenannte Alpha-Linolensäure (ALA) in hoher Konzentration. Dem Leinöl werden positive Eigenschaften auf den Fettstoffwechsel und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben. Außerdem erhält es die Gefäße und die Haut elastisch.

Daneben kann der Körper die im Leinöl enthaltenen Alpha-Linolensäure teilweise in die höherwertigen Ω -3-Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure umwandeln. Diese beugen Arteriosklerose und Herzinfarkt vor, wirken nachweislich bei Rheuma und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, fördern die Gehirnentwicklung im Embryo und verringern Schwangerschaftskomplikationen und Frühgeburten. Ω-3-Fettsäuren halten die Netzhaut im Auge geschmeidig und beugen so einer altersbedingten Makuladegeneration vor. Außerdem wirken sie sich, wie klinische Studien zeigten, positiv auf Gedächtnis aus und sollen Depressionen und das Risiko für die Entwicklung bestimmter Tumoren vermindern.

Somit leistet man mit dem täglichen Verzehr von zwei oder mehreren Teelöffel Leinöl – beispielsweise über den Salat – einen wertvollen Beitrag zur eigenen Gesundheit.

Quelle: „Gute und schlechte“ Fette. Mag.pharm. Dr. Albert Kompek. Österreichische Apothekerzeitung. 2005, Ausgabe 20, S 952 – 956.

Habermair’s – Erfahrungsberichte

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